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Sommerandachten 2018

Montag, 03. September | Wahrheit leben

Sommerandachten 2018

>>> 3. Johannes 1-15

Hate Speech und Fake News im dritten Brief des Johannes? Lest hier die Twitter-Meldungen (oder in der Bibel: 3. Johannes 1,1-15).

Der Älteste @theElderOne ∙ 01. Sep.:
Nehmt euch ein Beispiel an Gajus, das ist echt gut.
So sieht es aus, sich für Menschen und Gottes Sache einzusetzen.
Echt beeindruckend.
@GajusChurchLeader: Ich wünsche Dir viel Erfolg – vielleicht klappt
es noch mit der neuen Wohnung? #GodsLove #TrueJesus

Diotrephes @protectyourself ∙ 01. Sep.:
Wir werden als Gemeinde bald kräftig umdenken müssen.
Fremde überfordern uns und täuschen den Glauben an J
esus als Mensch nur vor.
Schreckliche Entwicklung!!
Gefährdet unsere Existenz! #NoforeignFaith

Der Älteste @theElderOne ∙ 02. Sep.:
Wir haben viele neue Eindrücke durch von uns begleitete Menschen gewonnen.
@Diotrephes: was wurde Dir durch die Fremden genommen?
Was hättest Du sonst für die Gemeinde einsetzen können?

Demetrius @justDemetri ∙ 01. Sep.:
Danke, Gajus, für deinen Einsatz @GajusChurchLeader.
Das hätte ich nicht erwartet. So gute Gespräche mit unseren Besuchern.
Völlig neue Wege tun sich auf, um Jesus als Mensch und Gott anderen
Menschen nahe zu bringen. Mein Herz ist dankbar und voller Tatendrang. #TrueJesus

Darius @travellingDarius ∙ 01. Sep.:
Beeindruckend, wie ihr es geschafft habt, die gute Botschaft
Jesu im Eurem Alltag und der Gemeinde zu verankern.
@justDemetri: Voneinander lernen ist so bereichernd.
Kommt ihr uns mal besuchen?

Diotrephes @protectyourself ∙ 02. Sep.:
Hat Jesus nicht selbst zu den Jüngern gesagt,
sie sollen niemand von seiner Verklärung erzählen? (Markus 9)
Wer Jesu Geheimnisse nicht richtig deutet, geht in die falsche Richtung.
Jesu war kein Mensch, wie wir. Fake News!! @justDemetri #NoforeignFaith

Der Älteste @theElderOne ∙ 03. Sep.:
Nein, Diotrephes @protectyourself: Jesus kam als Mensch zu uns Menschen.
Er hat uns gezeigt: Gemeinde sein – nicht besuchen. Liebe leben – nicht zuteilen.
Menschen nicht nur wahrnehmen – sondern auf sie zugehen.
Gottesdienst nicht feiern – sondern in die Welt tragen. #TrueJesus

Gajus @GajusChurchLeader ∙ 03. Sep.:
Gemeinde lebt vom liebevollen Austausch unterschiedlicher Positionen.
Wahrheit ist liebende Begegnung, bewahrendes Abwarten,
motivierte Aktionen: alles zusammen ist Wahrheit in der Liebe unseres Herrn.
@protectyourself @justDemetri #TrueJesus

Gajus @GajusChurchLeader ∙ 03. Sep.:
Danke für Eure Gebete. Ich habe die Wohnung bekommen.
@theElderOne: wann kommst Du uns besuchen?
Habe jetzt auch ein Gästezimmer. #TrueJesus

Reto Lorenz, Tübingen

Sonntag, 02. September | Gott schützt die Schwachen

Sommerandachten 2018

>>> Psalm 146

Im Zeitalter der Globalisierung sollte man vier internationale Worte beherrschen, die überall verbreitet sind. Das erste sollte man rufen, wenn man irgendwo hinwill, aber es zu weit zum Laufen ist: Dieses Wort heißt: “Taxi!” Das zweite Wort empfiehlt sich, wenn man Durst hat. Es lautet: “Cola!”
Mit dem dritten Wort kann man Kontakt herstellen oder grüßen. Dazu sagt man “Hallo!” Und das vierte Wort dient zum Gotteslob und zur Kenntlichmachung der Frommen. Es heißt: “Halleluja!”
Taxi, Cola, Hallo und Halleluja sind die vier Worte, die sich in nahezu allen Sprachen eingebürgert haben und überall verstanden werden. Weltbürger sollten sie deshalb beherrschen. Das Wort “Taxi” verdanken wir dem motorisierten Fortschritt, das Wort “Cola” einem äußerst erfolgreichem Marketing, das Wort “Hallo” einer gewissen globalen Einheitlichkeit und das Wort “Halleluja” ist das Erstaunlichste von allen. Überraschenderweise hat es hier ein hebräisches Wort in die Internationale Hitliste geschafft, dabei kommt es nur 27-mal in der Bibel vor. 23-mal in den Psalmen und 4-mal im Neuen Testament. Halleluja bedeutet „Lobe den Herrn“. Den Herrn lobe ich persönlich gerne, mit Lobliedern.
Wer von uns kennt es nicht: Im Gottesdienst wird ein Loblied gesungen, da fällt es einem leicht mitzusingen, wenn es einem gut geht. Doch geht es einem schlecht, man hat zum Beispiel, Stress mit Freunden oder in der Schule, fällt es einem schon schwerer ins Gotteslob einzustimmen. Wenn du in solch einer Krise steckst, hast du bestimmt die Erfahrung gemacht, wenn ich mich auf die Hilfe von Menschen verlasse, werde ich oft enttäuscht. Habe ich aber das Gefühl Gott steht an meiner Seite, dann habe ich ganz andere Kräfte, als wenn ich allein unterwegs bin. Im Gebet kann man Gott um Kraft bitten. Was für eine Bewegung kann in Gang kommen, wenn das ganz viele Menschen ausprobieren. Deshalb versuch diesen Tag mit einem Halleluja zu beginnen und am Abend mit einem Halleluja abzuschließen.

Melanie und Philipp Layher

Samstag, 01. September | Niemand ist eine Insel

Sommerandachten 2018

>>> 2. Johannes 1-13

Ich bin eine Insel – nach diesem Prinzip lebt Will, die Hauptfigur im Film „About a boy“. Will hält sich für Ibiza. Als Insel braucht man nichts und niemanden. Man sorgt nur für sich selbst. Andere Menschen dürfen kurz vorbeischauen. Aber als Gäste müssen sie auch wieder verschwinden. Will lebt allein. Bis eines Tages der Junge mit der toten Ente in sein Leben tritt und alles auf den Kopf stellt. Nach und nach erfährt Will, dass es doch ganz gut ist, sich im Leben mit anderen Inseln zu vernetzen und eine Art „Kolonie“ zu bilden.
Wills Lebensprinzip ist das Gegenteil von dem, was der englische Dichter John Donne geschrieben hat: Niemand ist eine Insel.
Und auch wenn viele Menschen heute vielleicht ein Insel-Dasein führen, allein und auf sich gestellt, so trifft das gerade für uns Christen nicht zu. Christen sind keine Inseln.
Christen sind mit Jesus Christus verbunden. Und über Jesus Christus mit seinem Vater, mit Gott. Und über die Verbundenheit mit Gott auch mit allen anderen Kindern Gottes. Christen reden sich daher oft auch als „Geschwister“ an. Wir gehören zu einer Familie.
Der 2. Johannesbrief unterstreicht das. Da schreibt der „Älteste“, also der Leiter einer Gemeinde, an die „auserwählte Herrin und ihre Kinder“, also die Glieder einer anderen Gemeinde.
Er schreibt, dass sie am Gebot festhalten sollen, was wir alle von Jesus Christus bekommen haben, und sich davon nicht abbringen lassen sollen.
Dieses Gebot lautet so: „Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit deinem ganzen Verstand. Und liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.“ (Mt 22,37-39)
Weil Gott selbst Liebe ist (1. Joh. 4,8), darum sollen wir unsere Zugehörigkeit darin zum Ausdruck bringen, dass wir einander auch mit Liebe begegnen.
Das ist herausfordernd, das erfährt auch Will. Aber es lohnt sich, denn gegenseitig kann man sich ermutigen und stärken und die Liebe Gottes gemeinsam erfahren.

Friederike Meinhold, Bremen

Fragen für auf den Weg:
Wann habe ich zuletzt mal wieder bewusst Gemeinschaft zu anderen aus der Gemeinde gesucht?
Wann erlebe ich die Vernetzung mit anderen Christen über meine Gemeinde hinaus?

Freitag, 31. August | Wer ist hier der Gott?

Sommerandachten 2018

>>> 1. Johannes 5, 13-21

Wir Christen sind schon eine lustige Art Mensch. Sobald uns Dinge unheimlich wichtig werden, greifen wir zur Sprechmuschel des Gebettelefons und tragen Gott unsere sehnlichsten Wünsche vor. Denn wer hat so etwas nicht schon einmal gebetet: „Bitte lieber Gott, schenke meinem Fußballklub den Sieg an diesem Spieltag.“
Wie gut tut es dabei, Vers 14 zu lesen: Gott erhört unsere Gebete – fantastisch. Jedoch – es wäre ja auch zu einfach gewesen – relativiert der letzte Teil dieses Verses unsere Freude. Ja, Gott erhört unsere Gebete, sofern sie seinem Willen entsprechen.
Keine Frage, jeder Gebetsinhalt hat seine Berechtigung, und ohne Gebet gäbe es keine Kommunikationsmöglichkeit zwischen uns und Gott. Jedoch sind unsere Gebetsinhalte tatsächlich oft auf unsere kleinen weltlichen Anliegen beschränkt. Sei es die Lohnerhöhung, die Gesundheit oder persönliche innere Sehnsüchte wie eine Beziehung, der Kinderwunsch oder der Wunsch nach Führung (natürlich in die Richtung, in die ICH will). Je nachdem, wie groß unser Wunsch ist, wird dieser mehr und mehr zu einem Teil unseres Lebens. Dabei passiert es schnell, dass unser Wunsch zu unserem neuen Gott wird. Ganz selbstverständlich beten wir inständig dafür, aber haben mehr unser eigenes Ziel im Kopf anstatt auf Gottes Plan zu hören. Wir manövrieren uns unbewusst in die Sünde hinein, die wir eigentlich gar nicht wollen. Wir verfolgen Götter, die wir selbst nicht als Götter wahrnehmen. Doch insgeheim sind uns diese weltlichen Götter viel wichtiger als unser wahrer Gott. In einigen Dingen werden wir sogar selbst zu unserem eigenen Gott, indem wir unsere Sehnsüchte und Verlangen vor Christus stellen. Dem Teufel gefällt das, denn er beherrscht diese weltlichen Güter.
Doch wir wissen, wir gehören zu Gott. Gottes Kind zu sein bedeutet Leben. Leben, das uns frei macht von Wünschen und Träumen, an denen wir hängen und für die wir beten.
Gebete sind wichtig, nicht nur für uns, auch für andere. Doch am Ende entscheiden nicht wir, sondern Gott, ob Gebete erhört werden. Wenn wir aufhören, anderen Göttern nachzulaufen, hören wir auch auf, andere Götter über unseren wahren Gott zu stellen.
Wenn wir das tun, dann sind wir wahrhaftig frei und dürfen Leben.

Richard Künzel und Lena Hertel,
Rodewisch im Vogtland

Donnerstag, 30. August

Sommerandachten 2018

>>> 1. Johannes 5, 6-12

Sensationell, 1. Johannes 5, 6-12 ist der perfekte Text für jemanden der eine Andacht schreibt. Dieser Text ist bereits eine Andacht. Erst kommen eine paar Verse Ausführung und am Ende steht gleich geschrieben, was das Ganze mit mir zu tun hat. Wäre doch nur jede Predigt so konkret.
Was also noch hinzufügen? Der Text hat trotz seiner offensichtlich konkreten Aussage meine Aufmerksamkeit geweckt – irgendwie zu schade, um ihn einfach nur zur Kenntnis zu nehmen. Den Text mehrfach gelesen, bleibe ich doch immer wieder an zwei Dingen hängen: Die drei Zeugen und unser Umgang mit menschlichen Zeugen. Du kennst sicher das Sprichwort: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht.“ Wie glaubwürdig bin ich also? Wie glaubwürdig bist du? Zum Glück scheint sich das Sprichwort in unseren Kulturkreisen wohl eher für notorische Lügner zu bewahrheiten. Wo kämen wir sonst hin? Selbst im heutigen Bibelabschnitt steht ja geschrieben, dass wir dazu neigen, menschlichen Zeugen zu glauben. Und da wären wir auch schon beim zweiten Punkt angelangt: Bei den Zeugen.

Zeuge 1 – der Geist: Der Heilige Geist Gottes, der an jeder Ecke lauert und von dem ein Stück in einem jeden von uns wohnt. Er ist wohl ein eher schwieriger Zeuge. Würde der Geist als Zeuge vor ein Gericht geladen – Wer könnte ihn sehen? Wer könnte ihn fassen?

Zeuge 2 – das Blut: Ja klar, es fließt in uns. Es bedeutet Leben für die eigene Person. Tritt es, medizinisch korrekt behandelt in Maßen zu Tage, dann bedeutet es auch Leben für andere Personen. Erscheint es unkontrolliert und in Massen ist es eher eine Anlass für eine Gerichtsverhandlung und weit entfernt von der Funktion eines aktiven Zeugen.

Zeuge 3 – das Wasser. In meinen Augen der erstaunlichste der Zeugen. Wasser ist für den Mitteleuropäer jederzeit greifbar. Nur den Wasserhahn aufdrehen und ich kann es sehen, hören, schmecken und fühlen. Mit dem Wasser der Taufe ging es richtig los mit Jesu Wirken. Der Geist ist das Werkzeug, das es möglich macht.
Was brauche ich zum Leben? Die Antwort darauf kann je nach Situation anders aussehen. Ein paar wenige Konstanten sind schnell gefunden – Wasser zum Beispiel. Lautet die Frage jedoch: Was brauche ich zum ewigen Leben?

Es sind erstaunliche Zeugen: Der Geist, der uns umgibt und durchdringt, das Blut,das in uns fließt und das Wasser, das wir trinken. Die Zeugen sind stets in uns und um uns. Sie legen ihr Zeugnis ab – am laufenden Band. Wie kann ich da nicht glauben?

Willi Mehner

Mittwoch, 29. August

Sommerandachten 2018

>>> 1. Johannes 5, 1-5

Wenn ich diesen Text lese, erkenne ich einen Kreislauf. Es beginnt alles damit, dass wer glaubt, dass Jesus der versprochene Retter ist, ein Kind Gottes ist.
Jeder kennt die 10 Gebote und auch jedem wurde bestimmt schon mehrmals gesagt, dass es wichtig ist, sie einzuhalten, doch hier in diesem Bibeltext bekommen wir den Zuspruch: Den Zuspruch, dass wir allein durch den Glauben ein Kind Gottes werden! Ein Kind liebt seinen Vater, so auch wie seine Geschwister. Wer glaubt, der liebt und in Vers 3 können wir lesen: „Denn Gott lieben heißt nichts anderes als seine Gebote befolgen; und seine Gebote sind nicht schwer.“
So schließt sich der Kreis und durch das Befolgen der Gebote und den Glauben an den Sohn Jesus Christus, können wir den Sieg erringen. Den versprochenen Sieg über alles, was sich Gott auf dieser Erde widersetzt. Und so will er uns stark machen mit diesem Zuspruch: Dass wer glaubt und den Vater liebt diesen Sieg erringen kann.

Die Liebe Gottes wird sichtbar in der Liebe, die ich auch gegenüber meinen Mitmenschen zeige.

Der Bibeltext sagt, dass, wer glaubt den Sieg erhalten kann. Und aus diesem Grund bedeuten die Gebote keine Einschränkungen, die man als Christ hat, sondern die Freiheit, den Sieg erhalten zu können, den Christus uns gibt.

Mirjam Hermsdorf, Zwickau

Dienstag, 28. August | Die Sache mit der Liebe

Sommerandachten 2018

>>> 1. Johannes 4, 7-21

Der heutige Text beginnt mit einer Aufforderung: „Geliebte, lasst uns einander lieben“. Natürlich: wie oft haben wir das schon gehört? Unsere Nächsten und unsere Feinde lieben, die andere Wange hinhalten… Aber mal ehrlich: Lässt sich Liebe überhaupt verordnen? Was, wenn ich nun einmal nicht so fühle? Wenn ich nicht die Kraft dafür aufbringen kann? Was, wenn meine Liebe irgendwann aufgebraucht ist: muss ich mich dann einfach mehr anstrengen?
Ich denke, hier geht es um mehr, als ein bisschen Gefühl oder um das ganz große Gefühl. Hier geht es ums Ganze, nämlich um die Grundkraft unseres Lebens. Um das Wesen Gottes, mit dem schließlich alles beginnt. Also noch einmal von vorn: „Geliebte, lasst uns einander lieben.“ Am Anfang steht hier die Anrede an uns als „Geliebte“ – ein kleines Detail, das alles umkehrt! Nicht mit unserer eigenen Leistung fängt es an, sondern mit einem unbegreiflichen Geschenk an uns, nämlich Gottes Liebe für uns. „Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat“. Das können wir nicht logisch verstehen, aber es tut gut, immer wieder neu über dieses Wunder zu staunen. Allein dass wir leben dürfen, ist ein Beweis der Liebe Gottes – und dafür haben wir ja nichts geleistet! Und Gott schenkt nicht nur Liebe, sondern er ist Liebe, das ist sein Wesen! Das heißt: Seine Liebe ist nicht irgendeine seiner Tätigkeiten, sondern das Grundprinzip seines Seins und Tuns, und damit auch seiner Schöpfung. Aus dieser Liebe heraus sind wir geschaffen, und ein Stück davon ist von Anfang an in uns. Umgekehrt bedeutet das aber auch, dass wir, indem wir lieben, teilhaben können an Gottes Wesen und ihm näher kommen. Denn: „Jeder, der liebt […] erkennt Gott“. Liebe ist eine unbegreifliche, göttliche Kraft und letztlich ein Wunder, das wir nicht selbst machen, von dem wir uns aber erfüllen lassen können.
Für unsere eigenen Beziehungen heißt das nun nicht, dass wir sowieso nichts tun können. Ganz im Gegenteil: An uns ist eine große Aufgabe gestellt! Liebe ist kein fester Zustand sondern ein lebendiger Prozess, an dem wir mitwirken und den wir aktiv gestalten müssen! Und zwar im Empfangen und Weitergeben. Um an Gottes liebendem Wesen teilhaben zu können, müssen wir uns immer wieder neu empfänglich machen für seine Gegenwart. Dann aber will die Liebe weitergegeben werden, wie eine Wellenbewegung weiterschwingen, damit sie lebendig bleibt. Wenn das gelingt, habe ich nicht mehr das Gefühl, selbst etwas leisten zu müssen, sondern schenke gern weiter, was mir geschenkt wird. Und staune über das Wunder, an dem ich teilhaben darf.

Mareike Hauff aus Ludwigsburg


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Die Andachten für die Sommerzeit 2018 wurden von Jugendlichen, Teenagern und jungen Erwachsenen der  Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in Deutschland verfasst.
Sie spiegeln die Breite des Glaubens und Denkens der jungen Menschen wieder. Die Verantwortung für den Inhalt liegt deshalb bei den AutorInnen.
Die gedruckte Exemplate der Andachten für die Sommerzeit werden kostenlos an die Gemeinden der EmK in Deutschland abgegeben. Sie dienen keinem kommerziellen Zweck und werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.