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Sommerandachten 2019

Mittwoch, 21. August | Nicht Frieden, sondern das Schwert – ein Segen für die Welt | Matthäus 10,34-42

Sommerandachten 2019

>>> Matthäus 10,34-42

Ich bin nicht gekommen Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Ein Satz, der kämpferischer nicht sein könnte. Und das von Jesus selbst. Und es geht noch weiter... Jesus sagt, er wird entzweien, was zusammen gehört und wenn wir nicht denen den Rücken kehren, die wir lieben und die uns in ganz besonderer Weise wichtig sind, wird Jesus sich auch von uns abwenden.

Da fragt man sich, was man mit diesem Ausspruch anfangen soll. Diese Worte machen Angst, Trennungsängste und Verlustängste. Wie schwer fällt es uns Freunde zu verlassen, wichtige Familienmitglieder aus den Augen verlieren. Da geht immer ein Stück von uns mit.
Die Menschen, die wir lieben, sollen wir bekämpfen?

Nicht ganz. Das Schwert von dem Jesus hier redet, meint nicht das Schwert des Krieges, sondern nach der messianischen Prophezeiung des Danielbuches (Dan 7, 9-14) ein Schwert als Richtschnur für Recht und Gerechtigkeit. Es geht nicht um einen Heiligen Krieg im Namen der Religion sondern um ein gelingendes Leben für uns Menschen als Ebenbilder Gottes. Am Beginn des Matthäusevangeliums erläutert Jesus in der Bergpredigt wie so ein Leben aussieht. Wir sollen Hungernde speisen, Dürstenden Wasser geben, Heimatlose aufnehmen, Nackte kleiden, Kranke und Gefangene nicht im Stich lassen.

Jesus sagt aber auch tue Buße! Kehre um! Stelle dein Leben auf den Prüfstand und stelle die Beziehung zu MIR über alles. Diese Beziehung ist heilig und an dieser soll sich alles messen. Es geht Jesus in diesen Worten nicht um Zerstörung, sondern es geht ihm um falsche Beziehungen und eine faulen Frieden. Dinge die uns ablenken davon, ganz bei IHM zu sein. Wir sollen alles in unserem Leben an IHM messen. So aber bringen wir als Christinnen und Christen viel Frucht.

Und zu guter Letzt können wir lesen: Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist - Amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.
(Mt 10, 40-42)

Jesus kommt also durch uns in die Welt, wenn sich durch die Beziehung zu IHM unser und das Leben der anderen zum Guten hin verändert. Jesus will, dass wir ein vollwertiges Leben führen. Ein Leben ganz nach dem Ebenbild Gottes.

Lasst uns ein Segen sein und ewiges Leben in die Welt bringen.
Wenn das keine sonnigen Aussichten sind.

Katalin Seyfang, München

Dienstag, 20. August | Habt keine Angst | Matthäus 10,26b-33

Sommerandachten 2019

>>> Matthäus 10,26b-33

Ich war ca. 16 Jahre alt und allein in meiner Heimatstadt Aue unterwegs. Eine große Kreuzkette hing um meinen Hals. Ich wollte meinen großen, starken Glauben damit zeigen. Vielleicht spricht mich ja jemand an? Dann sah ich in der Ferne einige Jugendliche. Sie waren größer als ich, hatten wenig Haare auf dem Kopf und sahen nicht ganz so freundlich aus. Solche – dachte ich mir – mögen keine Christen … Also versteckte ich lieber mein Kreuz unter meiner Kleidung und wechselte die Straßenseite.

Mensch, fühlte ich mich danach schlecht. Wäre mein Glauben nur stärker! Ich wünschte mir, keine Angst vor den Menschen zu haben, sondern Gott zu vertrauen. Situationen, in denen ich mir das wünschte, gab es noch öfter. Ist ja auch ganz menschlich oder? Hätte ich nie Angst, wäre das ja auch unnatürlich.

Der Bibeltext erinnert uns an solche Situationen und sagt dabei: Deine Beziehung zu Gott, hat dir Gott geschenkt. Darum gilt es, Gott mit Ehrfurcht, also tiefem Respekt, zu begegnen. Und dabei ist es ihm ganz und gar nicht egal wie es uns geht. Wir sind für ihn wertvoll und er kennt uns ganz genau. Gott ist kein unpersönliches Schicksal, sondern der Schöpfer, der für seine Kinder sorgt. Der Text sagt uns auch, dass alle Menschen die zu Gott gehören, aufgefordert sind, sich zu ihm zu bekennen: in der Begegnung mit anderen Menschen deutlich werden zu lassen, was Jesus für das eigene Leben bedeutet.

Für mich bedeutet ein Leben mit Jesus nicht einfach nur, dass ich nicht in die Hölle komme. Ich glaube ja nicht aus Angst heraus. Für mich bedeutet ein Leben mit Jesus, dass ich mit demjenigen in einer Beziehung leben darf der will, dass ich Lebe, der mich ganz genau kennt und mich für besonders wertvoll erachtet. Was für ein Geschenk!

Und was ist nun mit den Verleugnern? Für die die wie ich ihr Kreuz verstecken und die Straßenseite wechseln? Für die, die lieber nicht wollen, dass in der Schule jemand erfährt, dass sie Christ sind? Für die die es nicht schaffen mit ihrem Leben dem Vorbild Jesu zu entsprechen? Mein Trost: Die Bibel ist voll von solchen Menschen und ihnen allen gilt Gottes Liebe. Selbst der starke Petrus hat Jesus dreimal verleugnet. Und für ihn gab es einen Neuanfang.

Es ist okay Angst zu haben, sich zu fürchten. Das gehört zum Leben dazu. Genauso darf ich mir als Christ aber immer wieder sagen lassen: Fürchte dich nicht. Gott ist stärker. Seine Beziehung zu dir ist stärker. Du bist geliebt. Du bist wertvoll.

Jeremias Georgi, Schleiz

 

Montag, 19. August | Wie weit würdest du gehen? | Matthäus 10,16-26a

Sommerandachten 2019

>>> Matthäus 10,16-26a

Ich kann mir die Szene, in der Jesus diese Worte sagt, bildlich vorstellen. Er und seine Jünger haben sich nach einem langen Tag an einen ruhigen Ort zurückgezogen. Doch alle Müdigkeit verfliegt, als Jesus sie dazu bevollmächtigt, Wunder zu tun wie ihr Meister, Kranke zu heilen und sogar Tote zum Leben erwecken. Das versetzt die Jünger in helle Aufregung.
Doch Jesus ist noch nicht fertig. Und während er spricht, verflüchtigt sich die erste Euphorie wie Nebelschwaden. Spott, Verachtung, Verrat, Gefangennahme, Verhör, Folter, Tod …
Auf einmal erscheint ihnen das Jünger-Dasein gar nicht mehr so glanzvoll und heldenhaft.
Wenn du Jesus kennst und liebst und sein Nachfolger sein willst, dann gelten diese Zeilen heute auch für dich. Im Moment surft Deutschland zwar auf der Welle der Toleranz. (»Soll doch jeder glauben, was er will«). Aber keiner kann dir garantieren, dass das so bleibt. Laut dem Hilfswerk Open Doors leiden weltweit mehr als 200 Mio. Christen unter Verfolgung und Unterdrückung.
Du musst dich also fragen: Wie weit würde ich für Jesus gehen, wenn Glauben Streit, Schmerz, Einsamkeit und Verfolgung bedeutet? Wie viel Leid wäre ich bereit für ihn zu ertragen? Wieviel würde ich von meinem Glück opfern?
Wahrscheinlich spürst du beim Nachdenken darüber den gleichen Klos im Hals, dasselbe flaue Gefühl im Magen wie die Jünger damals.
Arne Kopfermann stellt sich in seinem Lied Wie weit würd ich gehen? genau dieselben Fragen und er kommt zu einer Antwort, die die Last, die wir tragen plötzlich auf zwei Schultern verteilt.
„ … ich weiß, dass DU versprichst: DU hältst den Fluten und den Stürmen stand. Und selbst in tiefer Not umgibst DU mich, mein Gott. DU warst und bist und bleibst mein Lebensgrund.“
Jesus weiß ganz genau wie viel du ertragen kannst und wenn deine Kraft aufhört, ist er zur Stelle.

Louisa Vogel, Dresden

Sonntag, 18. August | Nicht mein Psalm! | Psalm 70

Sommerandachten 2019

>>> Psalm 70

Ich komme nicht drum herum – immer wieder bohrt sich dieses Bild in meinen Kopf, von einer Zelle in Libyen, Misrata. Drei Menschen liegen auf dem Boden, einer steht an dem vergitterten Fenster. Ist das ein Gefängnis? Nein, es ist ein so genanntes Auffanglager für Flüchtlinge. Menschen, die versuchen über das Mittelmeer nach Europa zu kommen, dann aber von der libyschen Küstenwache aufgegriffen und wieder nach Libyen gebracht werden, werden ohne jegliche rechtliche Grundlage in Lagern wie diesem untergebracht. In Zellen mit vergitterten Fenstern. Viele von ihnen mussten mit ansehen, wie andere ums Leben gekommen sind, viele haben auf ihrer Flucht Gewalt erlebt. Und nun sind sie hier und wissen nicht, wie lange noch, und kommen nicht raus aus diesem Kreislauf der Gewalt.

Gott, du kannst mich doch retten!, heißt es in Psalm 70.
HERR, komm mir schnell zu Hilfe!
3 In Grund und Boden sollen sich schämen, die mich zur Strecke bringen wollen.
Sie sollen rot vor Scham zurückweichen, die sich über mein Unglück freuen.
4 Zu ihrer Schande müssen sie umkehren. Denn sie riefen höhnisch: »Haha! Haha!«
5 Doch alle, die dich wirklich suchen, sollen jubeln und sich freuen über dich.
Und die sich nach deiner Hilfe sehnen, sollen immerzu sprechen: »Gott ist groß!«
6 Ich aber bin arm und wehrlos.
Gott, komm doch schnell zu mir!
Du bist mein Helfer und mein Retter!
HERR, zögere nicht!
(Übersetzung: BasisBibel)

Eine Andacht für einen Sommertag soll es sein, vielleicht eine Meditation für Deine stille Zeit? Aber ich komme nicht drum herum – immer wieder bohrt sich dieser Gedanke in meinen Kopf: Das ist nicht mein Psalm. Nicht mein Gebet. Das ist kein Psalm für einen Sommersonntag. In diesem Psalm, mit diesen Worten betet jemand aus tiefster Verzweiflung, diese Schreie kommen aus einer vergitterten Zelle. Ein Mensch, der noch die Kraft dazu hat, sehnt sich nach Hilfe. Gott, du kannst mich doch retten. Das ist nicht mein Psalm.
Oder doch?

Ich höre meine Schwestern und Brüder in diesem Psalm. In den Zellen in Misrata und anderswo. Ich hoffe, dass sie noch beten können. Ich hoffe, dass Gott sie hört. Ich hoffe, dass Menschen sich von Gott bewegen lassen, zum Beispiel durch Bibelworte wie dieses. Ich hoffe, dass immer mehr Menschen aufhören zu denken: Was hat das denn mit mir zu tun?, und in diesen Psalmworten ihre Schwestern und Brüder hören.

Ja, und selbst wenn! Was können wir denn schon machen?

Hier 3 konkrete Beispiele:

  • Spende 5 Euro an „Ärzte ohne Grenzen“, eine unabhängige Hilfsorganisation, die auch in Misrata Menschen behandelt.
    https://www.aerzte-ohne-grenzen.de

  • Bestelle diese kostenlose Broschüre von „Pro Asyl“ 5 mal und lege sie in Deiner Gemeinde aus.
    https://bit.ly/2OUNq4
    Die Broschüre kann auch als PDF gelesen und verteilt werden.

  • Informiere Dich über die Menschenrechte, die schon ihren 70. Geburtstag gefeiert haben.
    Das ist z.B. bei Amnesty International möglich: https://bit.ly/2TVqmo3


Ich lese Psalm 70 noch einmal laut. Ich höre meine Schwestern und Brüder in diesem Psalm. Und ich merke: Gerade deshalb ist es auch mein Psalm.

Stephanie Hallmann, Bockau

Samstag, 17. August | Aufbruch ins Ungewisse | Matthäus 10,5-15

Sommerandachten 2019

>>> Matthäus 10,5-15

Der Auftrag – Reich Gottes
Sie sollen Gottes Liebe verbreiten. Die Botschaft, die sie bringen, ist: Gottes himmlisches Reich ist nahe! Es ist eine positive Botschaft, die Frieden verkündet, die Menschen zum Umdenken bringen soll und ihr Leben mit Gott in den Mittelpunkt rückt.
„Reich Gottes“ kann direkt bei mir sein, hier auf der Erde, wenn ich Gottes Botschaft annehme. Das ist es, was die Jünger verkünden sollen.

Kein leichter Weg - Widerstand
Und Jesus sagt ihnen jetzt schon, dass sie nicht überall auf offene Türen stoßen werden. Nicht jeder wird bereit sein, ihr Wort und ihre Botschaft zu hören. Aber daran sollen sie nicht ewig denken, die Begegnungen, bei denen die Menschen ihre Botschaft annehmen, sind die, die zählen. Dort wird der Friede im Haus bleiben.

Leichtes Gepäck - Was brauche ich, um den Auftrag zu erfüllen?
Die Jünger sind unterwegs ohne Gepäck, nichts sollen sie mitnehmen, keine weitere Kleidung, kein Geld, keine Tasche, kein Essen. Alles lassen sie zurück, um die Botschaft zu verbreiten. Ein Aufbruch ins Ungewisse, mit einer konkreten Botschaft, daran können sie sich klammern, das ist worauf es ankommt: Von Gottes Liebe erzählen und aus ihr heraus zu leben, darauf zu vertrauen, dass Gott sie begleitet und ihnen alles Nötige gibt.

Und heute?
Jesus fordert mich heraus in meinem Leben, aus meinem Alltag und Trott herauszutreten, mich nicht auf all das Materielle zu stützen, das ich habe und denke zu brauchen. Sondern nur ich mit meinen Eigenschaften, ich als Individuum, bin wichtig und kann meine Erfahrungen, die ich mit Gott gemacht habe, mit anderen teilen, es ist egal, wieviel ich besitze, Gott will mich gebrauchen um seine Botschaft zu leben und zu verbreiten.

Kirsten Lüdeke, Hamburg

Freitag, 16. August | Jeder hat einen Auftrag – du auch? | Matthäus 9,35–10,4

Sommerandachten 2019

>>> Matthäus 9,35–10,4

Mir gefällt der Gedanke, jeder Mensch bekäme zu Beginn seines Lebens einen Auftrag. „Du sollst ein Waisenhaus aufbauen.“ „Du sollst als Musiker die Herzen der Menschen erreichen.“ „Du sollst als Chemiker in der Forschung tätig sein.“ „Du sollst Helene glücklich machen.“ Welchen Auftrag hat wohl ein jeder von uns bekommen? Wie beeinflusst diese Vorstellung unseren Alltag, unser Leben?
Die Autorin Susanne Niemeyer glaubt fest an diesen Auftrag und ist sich aber auch sicher, dass man diesen Auftrag schnell aus den Augen verliert. Zuviel lenkt uns ab. Wir hetzen hierhin und dorthin, verlieren uns in Kleinigkeiten und Nebensächlichkeiten. Wir kaufen Brötchen oder ein Auto, wir verlieben uns oder kündigen einen Handyvertrag. Nebenbei büffeln wir für eine Prüfung oder mähen den Rasen… Es ist gut, mittendrin stehen zu bleiben und sich zu besinnen: Was soll ich eigentlich tun in dieser Welt? Was ist mein Auftrag?
Und während man sich besinnt, richtet man sich automatisch auf (das ist ein Phänomen). Man fühlt sich gesehen, von Gott. Ich fühle mich von ihm beauftragt, ich fühle mich von ihm gesendet. Das ist ein schönes Gefühl.

Matthäus berichtet im 9. Kapitel seines Evangeliums davon, dass Jesus durch die Städte und Dörfer zog, lehrte und heilte und für die Menschen da war. Er bekam Mitleid mit den vielen Nöten und Jesus vergleicht die Situation der Menschen mit Schafen, die keinen Hirten haben. Sehe ich mich heutzutage um, kann ich die Augen vor dem Elend der Welt nicht verschließen: Zerrüttete Familien, gebrochene Herzen, Einsamkeit, Süchte, Hunger, Kälte, Armut – die Liste ist schier endlos. Teilweise scheint es schwer, einen Anfang zu finden um den ersten Schritt der Hilfe zu machen. Jesus sagt: „Hier ist eine reiche Ernte einzubringen, aber es gibt nicht genügend Arbeiter.“ Heute ist es genauso: Immer wieder fehlt es an Pastoren, Altenpflegern, Sozialarbeitern, Förderschullehrern. Sich der Not der Menschen anzunehmen, ist nicht unbedingt die angesagteste Tätigkeit.

Anders fühlt es sich mit einem Auftrag im Rücken an. Ich lasse mich senden, wie Jesus damals seine Apostel ausgesendet hat. Ich besinne mich auf meinen Auftrag, den ich zu Beginn meines Lebens bekommen habe. Und kann dazu beitragen, Gottes reiche Ernte einzubringen. Das fühlt sich irgendwie gut an.

Erntehelfer Sabine Hadlich :-), EmK Annaberg-Buchholz

Donnerstag, 15. August | Matthäus 9,27-34

Sommerandachten 2019

>>> Matthäus 9,27-34

Der heutige Text handelt von zwei unglaublichen Wundern. Erzählt wird von zwei Blinden, die Jesus hinterher laufen – bis nach Hause. Wie lang dies gedauert haben muss wird nicht gesagt. Aber eins steht fest: die Männer müssen ziemlich hartnäckig gewesen sein und vor allem haben sie nicht daran gezweifelt, dass Jesus sie heilen kann. Doch warum lässt Jesus die beiden so lang zappeln? Er hätte sie einfach gleich heilen können, als Er sie gehört hat. Doch Er prüft die Beiden auf ihren Glauben und ihr Vertrauen. Er fragt sie: "Glaubt ihr, dass ich euch heilen kann?”
Gott geht es nicht um das Wunder, sondern um das Herz des Hilfesuchenden. Es besteht kein Zweifel daran, dass Gott alles tun kann. Doch wie soll dir der allmächtige Gott helfen, wenn du nicht mit seinem Eingreifen rechnest? Er braucht dein Vertrauen in Ihn und in seine Macht. Doch oft handelt Gott ganz anders, als wir denken, weil er den Überblick und den perfekten Plan hat. Wenn Gott dir also heute die Frage stellen würde, ob du glaubst, dass Er dir helfen kann, wie würdest du antworten?
Nimm dir die blinden Männer zum Vorbild: laufe Gott hinterher, bitte Ihn immer wieder um seine Hilfe und glaube daran, dass Er eingreifen wird – egal wie unmöglich es scheint.

Naemi Colditz


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Die Andachten für die Sommerzeit 2019 wurden von Jugendlichen, Teenagern und jungen Erwachsenen der  Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in Deutschland verfasst.
Sie spiegeln die Breite des Glaubens und Denkens der jungen Menschen wieder. Die Verantwortung für den Inhalt liegt deshalb bei den AutorInnen.
Die gedruckte Exemplate der Andachten für die Sommerzeit werden kostenlos an die Gemeinden der EmK in Deutschland abgegeben. Sie dienen keinem kommerziellen Zweck und werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.