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Sommerandachten 2020

Dienstag, 14. Juli | „God is still in the business“ | 1. Könige 19,19-21

Sommerandachten 2020

>>> 1. Könige 19,19-21

Elia hat eine ziemlich harte Zeit hinter sich. Als Prophet Gottes kommt er an seine Grenze und meint, alles was er tut, ist sinnlos. Der Glaube an Jahwe in Israel hat in seiner Zeit einen schweren Stand. Elia glaubt, dass er weit und breit der Einzige ist, der für Jahwe eintritt. Alle anderen laufen sowieso anderen Göttern nach. Gott macht ihm klar: Dem ist nicht so. Es gibt Mitstreiter*innen und er soll Elisa als seinen Nachfolger berufen. Davon handelt unsere Geschichte.

Elisa stammt aus einer Viehzüchterfamilie. Er ist gerade bei der Arbeit mit den Rindern, als Elia auftaucht. Der legt ihm seinen Mantel um, was nach damaligen Brauch ein Übergehen der Mission und des Auftrags von Elia an Elisa bedeutete. Damit beruft Elia seinen Nachfolger Elisa. Die Reaktion des Elisa ist erstaunlich. Er weist das Ansinnen von Elia nicht erstmal zurück oder wägt ab, ob das zu seinem Lebensentwurf nun passt. Elisa ist hellauf begeistert, so als hätte er nur darauf gewartet und will Elia als sein Schüler nachfolgen. Doch bevor er sich auf diese Berufung einlässt, will er sich noch bei seiner Familie verabschieden und ein Fest feiern.

Diese Geschichte macht mir zweierlei deutlich: Erstens, dass Gott selbst seine Mission voranbringt, auch wenn wir Menschen manchmal denken, es ist alles vorbei. „God is still in the business“. Gott ist immer noch im Geschäft. Das kann uns bei allen Entscheidungen und Veränderungen in unserem Leben und in der Kirche verlorengehen. Gott ist und bleibt der Herr der Kirche und unseres Lebens. Diesen Gedanken finde ich ziemlich entlastend. Und etwas Zweites ist mir wichtig: Gott hat sich dazu entschlossen, mit Menschen zu arbeiten. Mit ihren Stärken und Schwächen, Begabungen und Fehlern.

Dafür braucht er nur dazu bereite Menschen wie Elia und Elisa. Die gibt es zahlreicher als wir uns denken. Und es liegt an uns, wo wir selbst anpacken, loslegen und unserer Berufung folgen. Wir müssen nicht gleich Prophetin oder Pastor werden, aber uns fragen, wie wir heute „echt“ unseren Glauben leben können.

Das ist die Frage an uns: Wie sieht unsere Berufung im Alltag aus? Berufung geschieht heute sicherlich nicht dadurch, dass jemand einen Mantel um uns legt. In unserem Fall können es Worte von anderen Menschen sein, die uns zum Nachdenken und unser Leben in eine neue Spur bringen. Und diesen Glauben habe ich: Gott hat mit uns auch heute noch etwas vor.

Klaus Schmiegel, Stuttgart

Montag, 13. Juli | In der Stille angekommen | 1. Könige 19,1-18

Sommerandachten 2020

>>> 1. Könige 19,1-18

Zum Glück konnte Elia noch schnell abhauen. Sonst wäre es ihm vielleicht auch so gegangen wie den Baals-Propheten, die er selbst getötet hatte. Ob er sich dafür im Nachhinein vielleicht doch geschämt hat? Hätte es nicht eine andere Lösung geben können? Elia ist weggerannt, hinaus in die Wüste und dort sitzt er und jammert. Er möchte nicht mehr weiterleben, legt sich einfach hin und schläft ein. Aber Gottes Pläne mit ihm sehen ganz anders aus. Er schickt einen Engel, der ihn versorgt, gleich zweimal. Elia hat wieder neue Kraft und irrt umher. Vierzig Tage läuft er wahrscheinlich ohne Ziel umher, bis er in einer Höhle landet. Und dort begegnet ihm Gott. Aber nicht im großen Sturm, nicht im Erdbeben, nicht im Feuer. Nein, im stillen Säuseln einer kleinen Brise.

Geht es dir auch manchmal so? Fix und fertig von der eigenen Lebenssituation hat man manchmal keine Lust mehr. Und in solchen Momenten kommt alles zusammen. In der Familie gibt es Streit, die Schule läuft richtig schlecht, die Freunde haben keine Zeit und der Partner trennt sich. Dann fühlt man sich als sitze man in einer Wüste, ganz allein und verlassen. Und man wartet, dass irgendetwas passiert. Irgendetwas Großes. Gott könnte doch einfach eingreifen. Einmal mit dem Finger schnipsen und alles wäre wieder gut. Aber er tut es nicht.

Solche Situationen kann man nicht beschönigen, man kann nicht einen klugen Ratschlag geben und dann ist alles wieder gut. Das möchte ich auch nicht. Aber ich mache dir Mut, ruhig zu werden. Ich vertraue fest darauf, dass Gott dir begegnen möchte, dir Kraft und Mut schenken möchte. Er ist da für dich. Er kommt nicht mit dem Hammer, er ist sanft und leise.

Deswegen nimm dir heute fünf Minuten Zeit. Setze dich an deinen Lieblingsort und schalte alle Umgebungsgeräusche aus. Hör mal in die Stille hinein, vielleicht möchte dir genau heute Gott im stillen Säuseln einer Brise begegnen.

Salome Kleiner, Berlin

Sonntag, 12. Juli | Ungerecht! | Psalm 73

Sommerandachten 2020

>>> Psalm 73

…denke ich mir manchmal, wenn ich sehe, dass es Menschen schlecht geht, obwohl sie mit Gott unterwegs sind. Klar ist der christliche Glaube kein Garant dafür, dass es einem gut geht, aber manchmal wünsche ich mir schon ein bisschen mehr von Gottes Güte und seiner großen Fülle, die er doch hat.

Und dann schaue ich weiter und sehe Menschen, die Gott links liegen lassen und die anscheinend ein nahezu perfektes und glückliches Leben haben. Menschen, die Macht haben, Menschen, die in dieser Welt wirklich etwas bewegen könnten. Wie kann das denn sein? Da verstehe ich den Psalmschreiber Asaf doch ziemlich gut. Ich werde da auch sauer und verstehe Gott einfach nicht.

Man könnte jetzt die logische Schlussfolgerung ziehen, einfach sein eigenes Ding zu machen. Gott einfach auch links liegen lassen, dann würde es mir vermutlich besser gehen. Ohne Rücksicht auf Verluste durch’s Leben gehen und für mich und mein Glück arbeiten. Asaf geht einen anderen und meiner Meinung nach besseren Weg. Er vertraut darauf, dass Gott schon weiß, was er tut.
Im Psalm klingt das recht brutal, wie Gott Gerechtigkeit walten lassen wird. So brauche ich das nun auch nicht, aber wie es im Endeffekt wird, weiß eh allein nur Gott. Solange möchte ich darauf vertrauen, dass Gott das beste für mich will. Dass er in jeder meiner Nöte da ist. Dass er zuhört, wenn ich nicht mehr weiterweiß. Dass er sich nicht abwendet, wenn ich ihn anklage.

Und ich möchte auch all das Gute nicht übersehen, was er mir schon schenkt. Meine Familie und Freunde, meine warme Wohnung, genug zu essen und zu trinken, wunderschöne Sonnenauf- und untergänge und so vieles mehr.
Ich mache dir Mut, nicht nur auf andere und deren glücklich scheinendes Leben zu sehen, sondern bei dir selbst zu schauen, was du Gutes geschenkt bekommen hast. Dann verschwindet der Unmut und Dankbarkeit kann wachsen. Und dann kannst du vielleicht auch wie Asaf sagen: „Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn.“

Annegret Trades, Kassel

Samstag, 11. Juli | Bis die Wolken wieder lila sind! | 1. Könige 18,25-46

Sommerandachten 2020

>>> 1. Könige 18,25-46

In der Zeit, aus der der Text stammt, hat Ahab sich von Gott abgewandt und sich gegen ihn gestellt. Daraufhin hat Gott durch Elia eine lange Dürrephase angekündigt. Drei Jahre später hatte Elia den Vorschlag, zu beweisen, wer der richtige Gott ist, damit jeder weiß, dass es nicht Baal ist. Durch zwei Holzhaufen (der eine sollte von Baal und der andere von Gott angezündet werden) konnte bewiesen werden, dass es nur einen Gott gibt und dieser definitiv nicht Baal ist, weil sein Feuer ausblieb.

So kam es dazu, dass Elia auf einen Berg stieg und anfing voller Vertrauen für Regen zu beten. Seinen Diener schickte er regelmäßig auf die Bergspitze, um nach Regen Ausschau zu halten. Nach dem siebten Mal konnte er eine super kleine Wolke entdecken, die dann kurze Zeit später zu einem krassen Wolkenbruch wurde.

Für uns ist es erstaunlich, was für eine Ausdauer und Vertrauen Elia hat, dass er seinen Diener siebenmal auf den Berg schickt, ohne dass irgendetwas passiert. Aber ER GLAUBT! Durch dieses wahnsinnige Gottvertrauen kam es endlich zu Regen und die langjährige Dürre nahm ein Ende. Wie ist das bei uns heute? Geben wir schnell auf und gehen den ganzen langen Weg zurück, den wir auf uns genommen haben, um kurz vorm Ende aufzuhören? Wie viel Hoffnung und Vertrauen tragen wir mit uns, um wirklich an Gott zu glauben und auch geduldig auf die Rettung zu warten?

Versucht euch doch mal in eurem Leben umzuschauen. Wo sind eure Ziele und wie weit seid ihr davon entfernt? Was kann dich an deinem Ziel erwarten, wenn du voller Vertrauen und Hoffnung gemeinsam mit Gott darauf zusteuerst? Bleib dran!!!

Jugend Clausthal Zellerfeld

Freitag, 10. Juli | Nur Mut! | 1. Könige 18,1-24

Sommerandachten 2020

>>> 1. Könige 18,1-24

Obadja hat es echt nicht leicht. Gerade ist er aufgebrochen, um Wasser zu finden, da begegnet er Elia, der ihn auffordert, wieder zurückzugehen. Kein Wunder, dass er ziemlich angefressen ist und darauf keine Lust hat. Aber da kommt ja noch mehr dazu. Er geht davon aus, dass er dadurch sterben könnte. Schließlich bricht er den Auftrag des Königs ab, nur um ihm mitzuteilen, dass Elia da ist. Der Elia, den er anscheinend lange gesucht und nicht gefunden hatte. Und dann kann Gott ja auch noch Dinge tun, wie ihn einfach an irgendeinen anderen Ort zu beamen. Dann würde der König Ahab seine Reise abbrechen, nur um zu sehen, dass Elia doch nicht da ist. Kann Elia nicht einfach selbst zum König gehen? Wäre das nicht viel einfacher?

Aber Obadja tut es doch, nachdem Elia ihm gut zuredet. Und der König findet Elia auch vor. Und dann wird kein Wort mehr über Obadja verloren. Irgendwie komisch, wenn man bedenkt, dass die ganze Geschichte ein ziemlich großes Ding war, bei dem er hätte sterben können. Mich hätte es total interessiert, was jetzt in seinem Kopf so vorgeht. Ärgert er sich vielleicht über sich selbst? Warum hat er nur so einen großen Aufstand gemacht? Ist er sauer auf Elia, weil er wegen ihm seine Pläne ändern musste? Vielleicht streitet er auch jetzt mit Gott und fragt ihn, warum er die ganze Situation nicht einfach anders gelöst hat.

Wie dem auch sei, für Obadja ist die Geschichte erst einmal vorbei. Er hatte große Angst, aber im Endeffekt ging alles gut aus. Ich kenn das gut von mir selbst. Ich mache mir sehr oft Gedanken über alle möglichen Dinge, überlege mir, was alles schief gehen kann, geh den worst case durch und würde manche Sachen dann gern einfach nie tun. Und im Nachhinein merke ich dann, dass der Großteil der Ängste einfach unnötig war. Das heißt nicht, dass dann alles perfekt läuft, aber es geht doch meistens besser aus als gedacht.

Ich möchte deswegen ein bisschen hoffnungsvoller durch die Welt gehen und vor allem auch mit mehr Vertrauen darauf, was Gott alles kann. Schließlich hält er die ganze Welt in seiner Hand, also auch mich und alles, was ich erlebe. Wenn es dir auch so geht, dann mach mit. Gehe heute etwas an, was du aus Angst schon lange vor dir herschiebst. Und auch wenn es nicht so gut ausgeht wie bei Obadja, Gott ist bei dir und lässt dich nicht im Stich.

Timo Hermann, Hamburg

Donnerstag, 09. Juli | never-ending story | 1. Könige 17,17-24

Sommerandachten 2020

>>> 1. Könige 17,17-24

Ich geriet in Panik und schrie Elia an: „Was hast du eigentlich bei mir zu suchen, du Bote Gottes?“
Von Anfang an war ich skeptisch gegenüber diesem Elia. Ich brachte ihm Wasser und dann wollte er auch noch Brot haben, obwohl wir doch selbst gar nicht mehr ausreichend zu Essen hatten. Und klar, es war echt hilfreich, dass das Versprechen Gottes, welches Elia uns überbrachte, in Erfüllung ging. Doch dann wurde mein geliebter Sohn krank, es ging ihm immer schlechter und das schlimmste, was passieren konnte, trat ein: Er starb! War das die Strafe für alles Böse, was ich getan hatte? Hatte Elia Gott Bescheid gegeben und ihn daran erinnert? Und das obwohl ich doch anfing, Elia und damit auch Gottes Taten wieder zu trauen.

Als ich in Panik geriet und Elia anschrie, bemerkte ich ein Aufblitzen von Entsetzen in seinen Augen. Er nahm meinen Sohn mit und verschwand. Bis heute weiß ich nicht, was er mit ihm gemacht hat. Ich hörte nur seine flehende Stimme… Danach kam er mit meinem geliebten Sohn im Arm wieder, gab ihn mir und sagte: „Dein Sohn lebt!“. Ich traute meinen Augen kaum. Da hatte ich eben noch den reglosen Körper meines Sohnes in den Armen gehalten, mich komplett hilflos gefühlt und nun hielt ich ihn quicklebendig wieder in meinen Armen. So blieb mir nichts anderes übrig, als Elia zu glauben, dass alles, was er im Auftrag des Herrn sagte, wohl stimmte.

So im Nachhinein denke ich, dass es vielleicht nicht ausreicht, nur in einer Situation Gott mein Vertrauen zu schenken. Sondern meine Beziehung zu Gott verändert sich stetig und somit werden Zweifel und Hürden immer wiederkehren. Zum Beispiel habe ich anfangs von Tag zu Tag daran gezweifelt, dass mein Sohn und ich genügend zu Essen haben werden. Dann habe ich erstes Vertrauen gewagt, dass es bis zum nächsten Tag reichen wird. Nach einer Weile habe ich darauf vertraut, dass wir auch noch am Wochenende Essen haben werden und heute vertraue ich darauf, dass es sogar bis zum Monatsende reichen wird.

Ich denke, Glaube bedeutet nicht, dass dann mit einmal alles von allein läuft. Es liegt wohl an mir, meinen Glauben und mein Vertrauen in Gott immer wieder aufs Neue zu erhalten und zu stärken. Denn, was dabei rauskommt ist (fast) unglaublich: Mir wird die Bezwingung des Todes – das ewige Leben – von Gott zugesprochen! Mal sehen, ob das so passiert, wie bei meinem Sohn („…das Kind wurde lebendig.“ (V.22)) oder ganz anders. Aber eins ist klar: Gott ist immer bei uns und wird auch mit uns über den Tod hinaus gehen!

Josefin Fahnert, Jena

Mittwoch, 08. Juli | Meine engen Grenzen |1. Könige 17,7-16

Sommerandachten 2020

>>> 1. Könige 17,7-16

Es hat lange nicht geregnet. Das Land vertrocknet. Durst und Hunger sind die Folge. Im Land Israel wird vergeblich auf Regen gewartet und dabei auf einen fremden Gott vertraut. Die nicht israelitische Frau vertraut aber auf Gott und bekommt Hilfe von ihm. Die Macht Gottes reicht über die Grenzen Israels hinaus.

Heute gehören wir zum Volk Gottes und haben unsere Grenzen. Die Grenze für Gottes Wirken ist heute nicht mehr die Staatsgrenze Israels oder die Volkszugehörigkeit. Schon damals hat Gott über Grenzen hinweg gewirkt. Es scheint zu Gott dazu zu gehören, dass er sich von unseren Grenzen nicht beeindrucken lässt. Während wir „unser Süppchen kochen“ ist er da draußen am Wirken. Dort wo wir gar nicht damit rechnen.

Heute kann ich mich fragen: Wo setze ich Gott Grenzen? Wirkt Gott auch außerhalb meiner Kirche? Wirkt er auch bei Christen, die anders glauben als ich? Bei denen, die die Bibel nicht so ernst nehmen? Wirkt Gott auch unter Rechtsradikalen? …

Manches davon kann ich mir schwer vorstellen. Habe ich doch mein Bild von Gott. Aber doch darf ich dann lernen, dass Gott viel größer ist als ich von ihm denke. Meine Grenzen sind nicht seine Grenzen.

Eine Begegnung, die mir das gelehrt hat, war mit einem alten Mann mit langem grauem Bart. Er glaubt von ganzem Herzen an Jesus. Wenn auch ganz anders als ich. Gott ist ihm begegnet bei etwas, wo ich den christlichen Gott nie vermutet hätte. Er hat Zahlenmystik betrieben und kam beim Hantieren mit 1 und 0 darauf, dass es einen Gott geben muss und hat diesen dann recht schnell bei Jesus gefunden. Zahlenmystik?

Das ist immer noch nichts, was ich guten Gewissens jemanden empfehlen würde. Aber dieser Mann hat Jesus darin gefunden. Ich kann es mir kaum vorstellen. Das passt nicht in mein Bild von Gott. Aber Gott ist größer als meine Grenzen und er wirkt darüber hinaus. Und ich freue mich, dass dieser Mann zu Jesus gefunden hat. Ich sollte wohl nicht so schnell urteilen.

Damals zurzeit der Könige aus der der Bibeltext stammt, ging es um das Reich Israel. Seit Jesus reden wir von Gottes Reich.

Was ist Gottes Reich? Da, wo Gott regiert, da ist sein Reich. Es ist kein Reich mit Grenzen und Mauern, welches auf einer Landkarte verzeichnet werden kann. Es ist ein Reich das geschieht. Das Reich ist nicht im Himmel, sondern in unserer Welt – in unserem Leben.

Wo Menschen Gott als Herrn erkennen und anerkennen und einander nach seinem Willen lieben, dort beginnt das Reich Gottes. Dort, wo es mir nicht mehr nur um „mich und meinen Jesus geht“, dort wo Gerechtigkeit einkehrt und Feindesliebe gelebt wird, dort wo Fesseln gelöst werden, dort ist das Reich Gottes.

Jeremias Georgi, Zwickau


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Die Andachten für die Sommerzeit 2020 wurden von Jugendlichen, Teenagern und jungen Erwachsenen der  Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in Deutschland verfasst.
Sie spiegeln die Breite des Glaubens und Denkens der jungen Menschen wieder. Die Verantwortung für den Inhalt liegt deshalb bei den AutorInnen.
Die gedruckte Exemplate der Andachten für die Sommerzeit werden kostenlos an die Gemeinden der EmK in Deutschland abgegeben. Sie dienen keinem kommerziellen Zweck und werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.